Graf zu Romberg

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Beschreibung

Beschreibung

Die Familie von Rodenberg ließ sich vom Herzogtum Berg kommend in verschiedenen Regionen, darunter der Grafschaft Mark, der Grafschaft Limburg, dem Herzogtum Westfalen, der Grafschaft Dortmund und dem Bistum Münster, nieder.

Ein Zweig dieser Familie ist in Menden im Herzogtum Westfalen zu finden, insbesondere mit Gozvinus miles (Soldat, Krieger) de Rodhenburg, der 1249 urkundlich erwähnt ist. Gozvinus de Rodhenburg, auch als Gozwinus de Menedin bekannt, gehörte seit 1170 zu den ritterbürtigen Schultheißen von Menden.

Goswin I. von Rodenberg, Sohn von Heinrich von Rodenberg, auch als Heinrich von der Anderburg bekannt, erbte den Hof Althem und ließ zwischen 1246 und 1248 die Burg Rodenberg auf dem gleichnamigen Berg in Menden errichten. Diese Burg wurde 1249 zum Stammsitz der Familie von Rodenberg zu Menden. Goswin I. spielte eine bedeutende Rolle als Burggraf und ehemaliger Besitzer des Turms Anderburg.

Nach einem Rechtsstreit mit dem Erzbischof Siegfried von Köln und den Söhnen von Goswin I. von Rodenberg trat dieser 1275 sein Schloss Rodenberg mit der Freigrafschaft und der Vogtei über Menden ab. Die Familie verstreute sich daraufhin im Sauerland, im Bereich des Hellwegs und der Grafschaft Dortmund.

Im Jahr 1480 teilte Bernd von Rodenberg das Haus Massen mit seinem Bruder Johann. Durch die Heirat von Bernd mit Godeke von Vittinghoff im Jahr 1483 kam die Hälfte von Haus Brünninghausen in die Familie. 1498 musste Bernd von Rodenberg aufgrund von Rechtsstreitigkeiten zwei Güter zu Hachenei verkaufen.

Conrad, der Sohn von Bernhard von Romberg zu Massen, renovierte das Schloss Brünninghausen um 1560 und wurde der Stifter der Brünninghauser Linie. Ende des 19. Jahrhunderts verlegte die Familie den Sitz von Schloss Brünninghausen in Dortmund nach Schloss Buldern in Dülmen.

Die Familie von Romberg war auch im Bergbau tätig und entwickelte sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem der größten Bergwerksbesitzer im Ruhrgebiet. Sie waren Patronatsherren der Kirche in Wellinghofen. Trotz ihrer anfänglichen Unterstützung des Bergbaus wurden sie später Kritiker aufgrund der Umweltverschmutzung und Bergschäden.

Geschickte Heiratspolitik zeichnete die Familie aus, und durch geschlossene Ehen gelangten weitere Adelssitze wie Haus Colvenburg, Haus Dönhoff und Haus Wiesche in ihren Besitz.

Die Familie von Romberg besaß Begüterungen im Land Ruppin und bildete dort eigene Familienlinien heraus. Der Rombergpark in Brünninghausen und das „Gisbert-von-Romberg-Kolleg“ in Hacheney sind heute noch nach dieser bedeutenden Familie benannt.