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Herzog Herzogin

Herzog und Herzogin Titelbild

    „Herzog“ bzw. „Herzogin“ bezeichnen in der Regel Monarchen, die über ein Herzogtum oder Adlige hohen Ranges regieren. Diese Titel galten in der Tradition als die höchsten Adelsränge (natürlich abgesehen von den königlichen und kaiserlichen). Der Herzogentitel weist auf eine lange Geschichte zurück. Ursprünglich entwickelte er sich aus dem lateinischen „dux“ (Führer). Im alten Rom verwendete man dieses Wort zunächst für vor allem deutsche und keltische Befehlshaber im Militär ohne offizielle Dienstgrade. Später beschrieb der Titel die obersten militärischen Befehlshaber der Provinzen. Der Herzog der Moderne entstammt dem französischen „duc“, welches ebenfalls von „dux“ abgeleitet ist.

    Der Herzogentitel im Mittelalter

    Als Erstes findet sich der Titel des Herzogs unter den deutschen, mittelalterlichen Monarchen. Der Herzog stand dabei über dem Grafen. Er regierte eine Provinz und gehörte zum höchsten Adel. Die Rolle des Herzogs war in den verschiedenen Ländern unterschiedlich. In Großbritannien und Spanien waren Herzöge immer Gleichaltrige, in Frankreich war dies nicht der Fall. In einigen Ländern gab es keinen Adel, aber es könnte sein, dass die Herzöge einen vergleichbaren Status hatten.

    Herzöge in der Moderne

    Herzog und Herzogin Beitragsbild

    Im 19. Jahrhundert wurden viele deutsche und italienische Staaten von Herzögen oder Großherzögen regiert. Das Großherzogtum Luxemburg ist heute eine Rarität unter den Herrscherhäusern: Es ist die einzige verbliebene Monarchie in Europa, die noch einen regierenden Herzog als Staatsoberhaupt hat.

    Ein paar Fakten über den Herzogentitel heutzutage:

    • Er ist im Vereinigten Königreich, Spanien und Portugal der höchste anerkannte vererbbare Monarchentitel.
    • Angehörige der königlichen Familie in Schweden bekommen bei ihrer Geburt ein königliches Herzogtum.
    • In den Niederlanden und Italien kann die Rangfolge der Adligen, die Titel wie Herzog oder Fürst erhalten, variieren.
    • Es kommt vor, dass der Titel vom Papst als Wertschätzung für geleistete Dienste für den Heiligen Stuhl vergeben wird.

    Frauen, die einen Herzogen ehelichen oder ein Herzogtum innehaben, werden Herzoginnen. Königin Elizabeth II. war hier eine Ausnahme, weil sie als Duke of Normandy oder Duke of Lancaster bezeichnet wurde.

    Der Titel heute

    Herzöge und Herzoginnen sind heute seltener anzutreffen als in der Vergangenheit, aber ihre Titel werden aufgrund ihrer Geschichte, ihres Prestiges und Ranges immer noch respektiert. Er ist nach wie vor eine begehrte Wahl bei denen, die Adelstitel erwerben.

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