Graf zu Stralesund

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Die Grafen zu Stralesund entstammen einem alten rügisch-pommerschen Rittergeschlecht, das im 13. Jahrhundert erstmals als Herren von Plötz urkundlich erscheint. Ihr Stammsitz lag südlich des Strelasunds, nahe dem heutigen Devin.

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Beschreibung

Beschreibung

Die Grafen zu Stralesund

Die Grafen zu Stralesund entstammen einem alten rügisch-pommerschen Rittergeschlecht, das im 13. Jahrhundert erstmals als Herren von Plötz urkundlich erscheint. Ihr Stammsitz lag südlich des Strelasunds, nahe dem heutigen Devin, wo sie im Auftrag der Fürsten von Rügen eine kleine Befestigung an der Küstenstraße unterhielten. Der Name „zu Stralesund“ trat erst später auf, nachdem die Familie durch Handel, Schutzbriefe und Ehen in enge Verbindung mit der aufstrebenden Hansestadt trat.

Ihr Wappen war Sinnbild sowohl ihrer Herkunft vom Meer als auch ihrer alten Schutzherrschaft über Fischereien und Salzhöfe an der Küste.

Im 14. und 15. Jahrhundert spielten die Grafen zu Stralesund eine bedeutende Rolle im Spannungsfeld zwischen der Stadt Stralsund, dem Herzogtum Pommern und dem Fürstentum Rügen. Mehrere Familienmitglieder traten als Vögte, Ratsherren und Söldnerführer in Erscheinung. Sie galten als Förderer der Seefahrt.

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts begann der Niedergang. Der Handel der Hanse überflügelte die Einkünfte des Landadels, und die Familie verlor nach und nach ihre Lehen an Stralsunder Patrizier. Mit dem Tod von Graf Hinrik zu Stralesund im Jahr 1523 erlosch das Geschlecht im Mannesstamm.