Beschreibung
Infos zur Familiengeschichte und dem Wappen
Familiengeschichte
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Familiengeschichte Graf zu Paulsdorf
Familiengeschichte Graf zu Paulsdorf
Die erste genannte Erwähnung der Familie reicht zurück bis mindestens ins 13. Jahrhundert: So erhielt etwa ein Konrad von Paulsdorf im Jahr 1280 die Burg Wernberg von den Landgrafen von Leuchtenberg.  Über die folgenden Jahrzehnte erwarben die Paulsdorfer weitere Besitzungen, u. a. in Haselbach und Ettmannsdorf. 
Im Verlauf des Mittelalters wandelte sich ihre Stellung: Sie gingen vom Dienstadel zu eigenständigen Herrschaftsträgern über und besaßen sowohl niedere als auch teilweise höhere Gerichtsbarkeit. Ein heutiger Überblick nennt etwa: Die Paulsdorfer zu Kürn bei Regensburg — nachdem sie ihr ursprüngliches Umfeld verlassen hatten. 
Die Familie zeigte sich aktiv im höfischen und regionalen Herrschaftsgefüge: In einer Urkunde von 1325 etwa schenken Ulrich und Konrad von Paulsdorf einem Kloster Güter als „Seelenheil“.  Außerdem beteiligten sie sich an politischen Konflikten der Region: So gehören die Paulsdorfer zu den Familien, die im Rahmen des sogenannten „Löwlerbund“ Ende des 15. Jahrhunderts Fehden gegen den Herzog von Bayern führten. 
Ein Schwerpunkt war die Herrschaft Haselbach, der Sitz Kürn und verschiedene Hofmarken wie Falkenfels. Über ihre Besitzungen übten die Paulsdorfer bedeutende regionale Macht aus — etwa im Bereich der Rechtsprechung.  Ihr Wappen war schräg geviert in Rot und Silber. 
Die von Paulsdorf waren ein typisches Beispiel für regionalen Dienst- und Landadel im mittelalterlichen Bayern: Im Kern edelfrei, mit wechselnder Dominanz, enger Verflechtung mit der geistlichen Welt (Klöster, Schenkungen) und durchaus eigenständiger Herrschaftsbildung. Ihre Bedeutung zeigt sich nicht zuletzt in zahlreichen Urkunden, Verbriefungen und Herrschaftsausübung im Oberpfälzer Raum.
Wappen & Heraldik
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Familienwappen Graf zu Paulsdorf
Heraldische Beschreibung: Schräg geviert in Rot und Silber.
Der Schild ist durch zwei sich kreuzende Diagonalen in vier gleich große Felder geteilt. Rot und Silber wechseln einander ab und schaffen eine klare, geometrische Wappenwirkung. Ein aufwendig verzierter Goldrand fasst den Schild.
Über dem Schild steht ein klassischer Spangenhelm aus geöltem Stahl mit goldener Kette. Feingliedrige Akanthusdecken in leuchtendem Rot und Silber rahmen die Komposition. Als Helmzier erscheint ein geschlossener Adlerflug, dessen beide Flügel die rot-silberne Schrägvierung des Schildes wiederholen.
















